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Jan
11

the age of reason

In Italy you can buy scratch-and-win cards whose prize is a pension. Something like 4,000 Euro per month. Gaining a pension at 20, 30 or 50, what a dream…many people buy these cards in bars and shops. But this won’t solve our social security problems, though.

In a society where 30-somethings are forced to share the house with their parents because of insufficient income, with declining birthrates and where the theme of ageing workforce is not managed at all neither by Companies nor the State, the necessity to raise the retirement age is a wall against which a merry train hosting a cheerful party is going to crash. A society who doesn’t value neither skills nor experience and uses them only as a smart exclusion criteria (“you don’t have the necessary experience”) is not very well placed to deal with the fundamental issue of having a more productive workforce, longer term.

Watch Mrs Merkel’s video on the German social security and welfare. Because neither free lunches nor scratch-and-win cards will solve the welfare equation.

The Berlusconians – and the qualunquisti who became berlusconians without realising it – like to repeat this mantra: “Yes, Italy is indebted but you know, it has a lot of private wealth, it is a very rich country”. It may be a country full of rich people. So what? Germany is a country full of rich people too but the creditworthiness of the two countries is very different. And if it takes decades to accumulate wealth, it takes very little to lose it. History has demonstrated that a couple of generations are sufficient.

Bottom line, in Germany the Prime Minister makes videos about social security, the pride of having an excellent welfare system but even more the necessity of making it work also in the future. Together. Because social security is…social. On the same day in Italy the ageing plutocrat who was voted Prime Minister by many Italian citizens and refers to them as “dear friends, dear girlfriends” blasts his propaganda on air. No wonder that many Italians want to go and pay their social security to another country. And that many others buy scratch-and-win cards. Individual solutions may turn out to be viable for the individuals who pursue them. Stay at home with mamma e papà. Inherit wealth. Emigrate. Win at the lottery. But not for the country and its society.

Video-Podcast der Bundeskanzlerin #02/11 15. Januar 2011
Liebe Zuschauer dieses Video-Podcasts, das neue Jahr hat begonnen, und wie viele von Ihnen hat auch mich eine Erkältung erwischt. Deshalb ist meine Stimme heute nicht besonders geeignet für eine Video-Podcast- Aufzeichnung. Deshalb wird sie auch sehr kurz sein, und ich bitte Sie, dann den ganzen Text bei http://www.bundeskanzlerin.de nachzulesen.
Ich wollte mit Ihnen darüber sprechen, dass ich am nächsten Mittwoch bei dem 750igsten Jahrestag der Knappschaft bin. Das ist die Versicherung, die älteste Sozialversicherung, damals für die Bergarbeiter hervor- gebracht. Sie gehört zu den Vorläufern unseres gesamten sozialen Sicherungssystems. Man sieht: So ein alter Gedanke hat sich bewährt, und wir in Deutschland können heute stolz sein auf unsere sozialen Sicherungssys- teme, die wir natürlich noch weiterentwickeln müssen, gerade auch angesichts der demographischen Heraus- forderungen, vor denen wir stehen.
Wer ausführlicher darüber und über die Veranstaltung in Essen, in der Zeche Zollverein, etwas wissen möchte, den bitte ich noch einmal: Lesen Sie nach bei http://www.bundeskanzlerin.de.
***
Am kommenden Mittwoch werde ich bei einer ganz besonderen Jubiläumsfeier sprechen: Die älteste Sozialver- sicherung der Welt, die Knappschaft-Bahn-See, ist 750 Jahre alt. Entstanden ist sie zur sozialen Absicherung der Bergleute und ihrer Hinterbliebenen. Das war die Geburtsstunde der Renten- und Krankenversicherung, ge- meinsam von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert; der Beginn unseres heutigen modernen Sozialstaates. Das deutsche Sozialsystem gilt als eines der besten weltweit. Aber es steht vor einer immensen Herausforde- rung. Denn die durchschnittliche Lebenserwartung ist deutlich gestiegen und steigt weiter. Das ist sehr erfreu- lich. Gleichzeitig stehen aber auch immer weniger junge Menschen immer mehr älteren gegenüber.
Für Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung heißt das: weniger Beitragszahler auf der einen, mehr Leistungs- empfänger auf der anderen Seite. Damit unser Sozialsystem zukunftssicher bleibt, muss die Politik also handeln. Und wir haben gehandelt: Durch die Rente mit 67 bleiben die Rentenbeiträge in einem erträglichen Rahmen, ohne dass das Rentenniveau drastisch sinken muss. Ich höre immer wieder, dass die Menschen oft gar nicht bis zum 65. Lebensjahr Arbeit haben. Meine Antwort: In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Erwerbstätigen unter den Älteren ver- doppelt. Und weil uns schon jetzt und in Zukunft Fachkräfte fehlen, können es sich immer weniger Unterneh- men leisten, Ältere vorzeitig in den Ruhestand zu schicken.
Auch das Gesundheitswesen haben wir auf die Zukunft vorbereitet. Ohne die Reform, die gerade in Kraft getre- ten ist, hätte jedes siebte Krankenhaus und fast jede vierte Arztpraxis geschlossen werden müssen. Alle haben zur Konsolidierung Beiträge geleistet: Pharmahersteller, Ärzte, Krankenhäuser, die Arbeitgeber, die Versicher- ten aber auch die Versicherungen selbst. Nur eine Gruppe wollten wir nicht einbeziehen: die Kranken, die Pati- enten, die dieses Jahr zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen. Es ist sichergestellt, dass sie gut versorgt werden – und gleichzeitig werden sie eben nicht durch höhere Zuzahlungen belastet.
Handlungsbedarf sehen wir noch bei der flächendeckenden Versorgung mit Ärzten. Der Bundesgesundheitsmi- nister wird dazu ein Versorgungsgesetz vorlegen. Es soll, kurz gesagt, dazu beitragen, dass Arztpraxen auf dem Land für Nachwuchsmediziner wieder attraktiver werden. Auch die Pflegeversicherung müssen wir der Bevölkerungsentwicklung anpassen. Vor allem, um die langfristi- ge Finanzierung sicherzustellen. Wir werden auch die Versorgung von Demenzkranken verbessern, indem wir bei der Ermittlung der Pflegestufe nicht nur auf den körperlichen, sondern auch den geistigen Zustand schauen. Die Knappschaft hat gezeigt, dass Solidarität jahrhundertelang über alle politischen Umbrüche hinweg tragen kann. Ich bin zuversichtlich: In unserer demokratischen und sozialen Ordnung sollte es uns erst recht gelingen, die Herausforderungen für die sozialen Sicherungssysteme vernünftig zu beantworten. Die Knappschaft hat den Slogan „Soziale Verantwortung zu jeder Zeit“ gewählt. Das gilt für unser ganzes Land. Jetzt und in Zukunft.
***
Informationen zu 750 Jahren Knappschaft: http://www.750jahre.info Informationen zur Zeche Zollverein: http://www.zollverein.de


1 Response to “the age of reason”


  1. 1 stripedcat
    January 30, 2011 at 19:50

    PS
    I found that one comment, in English, left on the YouTube video was particularly concise and to the point.
    Here it is:

    “Question for all the stupid Italians who keep voting for this imbecile: how does it feel to have a complete idiot as your prime minister? “


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